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ONOLDSWIL |
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Onoldswil hiess im Mittelalter das dörfliche und kirchliche Zentrum des oberen Frenkentals. Um 835 wird der Ort als Honoltesvillare urkundlich erwähnt als
Onoldswil in den Besitz des elsssischen Klosters Murbach gelangte. Im 12. Jahrhundert kam das Dorf unter die Herrschaft der Froburger, allerdings besass auch das Kloster Schöntal Besitzrechte in Onoldswil.
1295 wurden Teile des Dorfes durch einen Bergsturz verschüttet, doch muss Onoldswil schon zuvor aus zwei Siedlungshälften ober- und unterhalb der Kirche St.Peter bestanden haben. Das heutige Oberdorf hiess bis Ende des 15. Jahrhunderts Onoldswil: In einer Urkunde von 1345 heisst es noch "ze Onoltzwil in dem obern dorff", 1422 "ober Onoltzwil". 1491 wird Oberdorf als Ortsname erstmals schriftlich überliefert. Beim heutigen Niederdorf setzte sich "Onoldswil im niedern Dorf" um 1453 durch und wurde in der Folge auf Niederdorf verkürzt. Weitere Information sind im Buch von Béatrice Wiggenhauser 'Die Ersterwähnungen der Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft' (Liestal 2007) zu finden. |
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Letzte Änderung am: 12. Feb. 2007 info(at)onoldswil.ch |
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Kupferstich von Emanuel Büchel aus der Zeit um 1750. Büchels Stich zeigt von unten nach oben Niederdorf, die Kirche St.Peter, Oberdorf Waldenburg und dessen damals noch erhaltene Burg. |